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April

Pflanzen, düngen, schneiden – die Liste der Gartenaufgaben für den April ist länger als in jedem anderen Monat.

Sommerblumen direkt aussäen
Robuste Sommerblumen wie
Schmuckkörbchen, Ringelblume oder Jungfer im Grünen können Sie jetzt direkt ins Beet säen. Sie blühen zwar später als ihre Kollegen, die auf der Fensterbank vorgezogen wurden, sind dafür aber vitaler. Die Samen leicht in die Erde einharken und mit einer feinen Brause angießen.

Gartenteich reinigen
Schneiden Sie spätestens im April alle
Gräser und Stauden am Teichrand auf eine Handbreit über dem Boden ab. Achten Sie aber darauf, dass Sie dabei die neuen Triebe, die aus der Erde kommen, nicht beschädigen. Die Wasseroberfläche sollten Sie mit einem speziellen Kescher von schwimmenden Pflanzenresten befreien. Hat sich auf dem Teichgrund viel Faulschlamm angesammelt, dann saugen Sie diesen am besten mit einem speziellen Teichschlammsauger ab. Sie können den nährstoffreichen Schlamm anschließend einfach kompostieren oder zum Düngen Ihrer Beete verwenden. Belassen Sie einen kleinen Rest Schlamm im Teich, damit das biologische Gleichgewicht nicht zu sehr beeinträchtigt wird.

Frühjahrspflege für den Rasen
Damit der Rasen die Strapazen der kalten Jahreszeit möglichst schnell hinter sich lässt, wird er je nach Witterung spätestens Anfang April mit einem Langzeit-Rasendünger versorgt. Beim zweiten Mähtermin, etwa zwei bis drei Wochen nach dem Düngen, sollten Sie ihn ganz kurz abmähen und anschließend vertikutieren. Die Messer des
Vertikutierers dringen wenige Millimeter in die Grasnarbe ein und entfernen dabei Moospolster und alten Rasenfilz. Auf diese Weise verbessern Sie die Belüftung der Wurzeln, der grüne Teppich wird vitaler und sichtlich schöner. Nach dem Vertikutieren werden kahle Stellen mit frischem Saatgut nachgesät. Lehmige Böden können Sie außerdem mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht aus grobem Bausand durchlässiger machen.

Sommerzwiebeln pflanzen
Von März bis Mai ist Pflanzzeit für frostempfindliche
Blumenzwiebeln und –knollen, die im Sommer blühen. Die empfindlichen Dahlien sollten Sie erst nach den Eisheiligen auspflanzen. Weniger empfindlich ist die Zigeunerblume (Sparaxis tricolor). Ihre oft dreifarbigen Blüten streuen von Juli bis Oktober kräftig-bunte Kleckse ins Sommerbeet. Die Riesen-Hyazinthe (Galtonia candicans) macht ihrem Namen mit 100 cm Höhe alle Ehre. Aus bis zu 30 weißen Glöckchen setzen sich ihre Blütentrauben zusammen. Ab September blüht Nerine (Nerine bowdenii). Tipp: Sommerzwiebeln sollte man im Herbst wieder ausgraben und in einem kühlen und dunklen, frostfreien Raum in leicht feuchter Erde eingeschlagen überwintern.

Rhododendren pflanzen
Im April ist Pflanzzeit für
Rhododendren und andere immergrüne Sträucher. Rhododendren wachsen natürlicherweise im Wald, deshalb brauchen sie einen sehr humusreichen, durchlässigen und kalkarmen Boden. Verbessern Sie die Erde im Wurzelbereich der Sträucher vor dem Pflanzen großzügig mit Rindenkompost, Laubkompost oder Weißtorf. Besonders empfindlich reagieren Rhododendren, wenn man sie zu tief pflanzt. Der Wurzelballen sollte sicherheitshalber sogar ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausragen. Nach dem Pflanzen werden die Sträucher gründlich angegossen, reichlich mit Hornspänen gedüngt und etwa fünf Zentimeter hoch mit Rindenkompost gemulcht.

Junge Triebe entspitzen
Im Austrieb wachsen viele Stauden und Sommerblumen erst mal geradlinig nach oben und verzweigen sich kaum – insbesondere dann, wenn sie in der Anzuchtphase zu wenig Licht bekommen haben. Um schöne buschige Pflanzen zu bekommen, können Sie die Triebspitze einfach mit den Fingernägeln auszwicken oder mit einer Schere über einem Blatt abschneiden. Dieser Vorgang heißt Pinzieren oder Entspitzen und regt die Bildung von Seitentrieben an.

Dahlien vortreiben
Wer sich so früh wie möglich an der Dahlienblüte erfreuen möchte, kann die frostempfindlichen
Dahlienknollen schon jetzt in Töpfe pflanzen und an einem kühlen, hellen Platz im Haus vorziehen. Mitte Mai – nach den Eisheiligen – kommen sie samt Topfballen ins Beet.

Neuer Standort für Gladiolen
Gladiolenknollen müssen Sie jedes Jahr an einer anderen Stelle einpflanzen, sonst werden sie anfällig für Krankheiten. Außerdem dürfen sie nicht zu flach in die Erde, sonst knicken die Stängel wegen der großen Blütenstände leicht ab. 10 bis 15 cm Pflanztiefe sind ideal – je lockerer der Boden, desto tiefer sollte man die Knollen setzen.

Mandelbäumchen frühzeitig zurückschneiden
Schneiden Sie die Blütentriebe des Mandelbäumchens zurück, sobald die Blüten zu welken beginnen. So reduzieren Sie die Anfälligkeit für die
Spitzendürre (Monilia), denn die Pilzsporen dringen vor allem über die Blüten in die Pflanze ein. Ein kräftiger Rückschnitt ist kein Problem – umso länger werden die neuen Blütentriebe, die dann im nächsten Frühjahr ihre Blütenknospen öffnen.

Schlechte Böden verbessern
Auf schweren Lehm- oder Tonböden versickert das Regenwasser nur langsam und die Durchlüftung ist schlecht – ungünstige Bedingungen für Pflanzen. Arbeiten Sie Sand, Kompost oder Torf ein, um den Boden zu lockern. Gesteinsmehl reichert die Erde mit Spurenelementen an und stärkt die Pflanzen. Leichte, sandige Böden sollten Sie mit Kompost oder gut abgelagertem Rinderdung anreichern. So speichern sie Wasser und Nährstoffe besser. Durch Zusatz spezieller Tonminerale, zum Beispiel Bentonit (Fachhandel), können Sie die Speicherkapazität noch weiter steigern.

Sonnenblumen aussäen
Bei
Sonnenblumen
ist eine Anzucht auf der Fensterbank nicht sinnvoll. Sie wachsen so schnell, dass man sie jetzt im April direkt ins Beet säen kann. Heben Sie an den gewünschten Stellen im Beet eine flache Mulde aus, legen Sie zwei bis drei Samen hinein und decken Sie die Saat einen Finger breit mit Erde ab. Wenn die Samen gekeimt sind, entfernen Sie die schwächeren Keimlinge, so dass nur noch der stärkste übrig bleibt und genug Platz zum Wachsen hat.


Kräuterbeet anlegen
Im Gartenfachhandel werden jetzt im April vorgezogene Kräuter wie
Kerbel, Salbei, Rosmarin, Majoran, Schnittlauch oder Zitronenmelisse im Topf angeboten. Da sie aus dem Gewächshaus stammen, sollten Sie die Pflanzen zunächst im Topf an einem mäßig sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Platz abhärten, bevor Sie sie ins Beet setzen. Das Kräuterbeet braucht einen sonnigen Platz im Garten mit durchlässigem, mäßig feuchtem und nicht zu nährstoffreichem Boden, da die meisten Kräuter bei Wasser- und Nährstoffknappheit das beste Aroma entwickeln.

Rückschnitt für Kräuter
Thymian, Lavendel, Salbei, Bergbohnenkraut und Oregano sind botanisch gesehen Halbsträucher und verholzen deshalb an der Basis. Damit die Pflanzen nicht überaltern und mit der Zeit auseinanderfallen, sollten Sie sie im Frühjahr mit einer Heckenschere etwa eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden. So bleiben die Pflanzen kompakt und schön buschig. Rosmarin bildet eine Ausnahme: Kürzen Sie die Sträucher und Stämmchen bis etwas oberhalb der unbeblätterten Triebe ein.

Bohnen vorziehen
Buschbohnen und Stangenbohnen sind kälteempfindlich, daher empfiehlt sich vor allem in rauen Lagen die Vorkultur in Töpfen. Setzen Sie die jungen Pflanzen ab Anfang Mai unter Vlies samt Topfballen ins Gemüsebeet – am besten in Mischkultur mit Zuckermais. Vorteile der frühen Anzucht: Sie können früher ernten und die Jungpflanzen sind vor Bohnenfliegen und Schnecken sicher.

Zwiebeln stecken
Weichen Sie
Steckzwiebeln vor dem Pflanzen über Nacht in zimmerwarmem Wasser ein. So bilden sie früher Wurzeln und fassen im Beet schneller Fuß. Wichtig: Beim Pflanzen fest andrücken!

Topinambur: Beeteinfassung nicht vergessen
Wenn Sie im Garten
Topinambur (Helianthus tuberosus) anbauen wollen, sollten Sie gleich bei der Beetanlage an die Einfassung denken. Denn: Die mehrjährige, frostharte Sonnenblumenart kann mit ihren unterirdischen Ausläufern auch in benachbarte Beete eindringen. Graben Sie als Wurzelsperre am besten 30 Zentimeter breite Streifen aus solider Teichfolie senkrecht entlang der Beetränder ein.

Keimtest für Gurkensamen
Wer selbst Saatgut von
Salat- oder Einlegegurken wie ‘Tanja’ oder ‘Vorgebirgstrauben’ gewonnen hat, sollte vor der Aussaat eine Keimprobe machen. Zur Verringerung von Krankheiten empfiehlt sich außerdem die Vorbehandlung des Saatguts. Beides lässt sich prima verbinden: Legen Sie die Samen für 12–24 Stunden in kalten Kamillen- oder Baldriantee ein. Das Teebad steigert die Widerstandsfähigkeit der späteren Pflanzen und hilft, die tauben Samenhüllen auszulesen: Nur Samen, die auf den Grund der Schale sinken, sind später auch keimfähig; alle unfruchtbaren schwimmen oben und werden abschöpft.

Gesunde Weinreben
Weinreben sollte man stets an sonnige warme Plätze, zum Beispiel an die Südseite des Hauses pflanzen. Das gilt auch für neue robuste Sorten wie ‘Vanessa’ oder ‘Nero’, die auch für weniger günstige Lagen geeignet sind. Jungreben im Topf wachsen besser an. Man kann sie von Mitte März bis Anfang Juni pflanzen.

Schonende Rhabarberernte
Die ersten zarten
Rhabarberstängel, die ab Ende April erntereif sind, haben das beste Aroma. Widerstehen Sie aber dem Raubbau, um die Pflanzen nicht unnötig zu schwächen. Jüngere Pflanzen können Sie alle zwei bis drei Wochen beernten, kräftige Exemplare auch in kürzeren Abständen. Faustregel: Mindestens zwei Drittel der Stängel und Blätter müssen stehen bleiben. Drehen Sie also höchstens drei bis fünf der kräftigsten Stängel mit einem Ruck möglichst direkt an der Basis heraus. Blüten sollten immer sofort entfernt werden, da sie die Pflanzen unnötig Kraft kosten.

Johannisbeeren richtig pflanzen
Setzen Sie
Johannisbeeren so tief, dass der Wurzelballen fünf mit Erde bedeckt ist. Dadurch wird die Bildung neuer Ruten aus dem Wurzelbereich angeregt. Wenn Sie mehrere Johannisbeeren nebeneinander am Spalier ziehen möchten, pflanzen Sie die Sträucher so hoch, dass der Wurzelballen mit der Erdoberfläche abschließt, denn es sollen nur wenig neue Zweige gebildet werden. Beim Pflanzen lässt man nur die drei kräftigsten Triebe stehen und fixiert sie fächerförmig an den Spanndrähten.

Erdbeeren düngen
Arbeiten Sie kurz vor Blühbeginn pro Quadratmeter zwei bis drei Liter nährstoffreichen Gartenkompost oder speziellen Beerendünger (Dosierung nach Packungsanweisung) rund um die Erdbeerpflanzen flach in den Boden ein.

Erdbeerbeete anlegen
Für die
Erdbeerpflanzung im Frühjahr kommen nur getopfte Jungpflanzen in Frage. Töpfe aus gepresstem Torf müssen Sie vor der Pflanzung unbedingt entfernen, weil die Wurzeln die feste Wand nur mit Mühe durchdringen können. Wichtig: Entfernen Sie zur Kräftigung der Pflanzen im ersten Jahr die Ausläufer und Blüten und gießen Sie die Jungpflanzen regelmäßig.

Himbeeren und Brombeeren zurückschneiden
Bei
Sommer-Himbeeren sollten Sie jetzt alle Ruten auf 1,60 bis 1,80 Meter einkürzen. Bei den Brombeeren werden kurz vor dem neuen Austrieb alle abgetragenen Ruten aus dem Vorjahr auf Bodenhöhe entfernt. Nach dem Schnitt mulcht man die Himbeer- und Brombeerbeete am besten mit Rindenkompost. Wichtig: Bringen Sie die Mulchschicht erst dann auf, wenn die Frühjahrssonne die oberen Bodenschichten abgetrocknet hat.

Pflanzzeit für Quitten
Das Holz von jungen
Quittenbäumen ist frostempfindlicher als das von Äpfeln oder Birnen. Daher pflanzt man Quitten am besten im Frühjahr. Da sich die auffallend großen weißrosafarbenen Blüten erst Ende April öffnen, bleiben sie meist von den Frühjahrsfrösten verschont.

Nützlinge fördern
Wildbienen,
Florfliegen,
Marienkäfer und Schlupfwespen gehören zu den nützlichsten Helfern im Obstgarten. In gebündelten hohlen Holunderzweigen, kräftigen Schilfrohrstängeln oder speziellen Insekten-Nistkästen finden sie Unterschlupf.

Obstbäumchen bestäuben
Kleine
Obstbäume in Kübeln blühen im April genauso wie ihre großen Verwandten im Garten. Fehlt ihnen ein geeigneter Partner, bleibt jedoch die Bestäubung aus: Es bilden sich keine oder nur wenige Früchte. Nachhelfen kann man mit einem blühenden Zweig, den man von einem passenden Baum im Garten abschneidet. Er wird in eine Vase direkt neben das Topfobst gestellt; die Bienen sorgen dann für die Übertragung der Blütenpollen.


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