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August

Im August können Sie stark wachsende Hecken noch einmal in Form bringen, Trockensträuße schneiden und Blütenstauden teilen. Hier finden Sie einen Überblick über alle wichtigen Aufgaben.

Stark wachsende Hecken schneiden
Immergrüne und sommergrüne
Heckenpflanzen wie Lebensbaum, Hainbuche oder Rot-Buche können Sie bis Mitte August ein zweites Mal in Form bringen (Video). Damit dämmen Sie bei Feld-Ahorn und Hainbuche außerdem den häufigen Befall mit Mehltau ein.

Immergrüne Gehölze pflanzen
Der Spätsommer ist ideal, um immergrüne Laubgehölze wie z. B.
Kirschlorbeer, Kriechspindel oder Buchsbaum zu pflanzen. So können sie noch vor dem Winter einwurzeln. Das Pflanzloch sollte so groß sein, dass der Wurzelballen genug Platz hat. Danach die Sträucher kräftig angießen. Größere Sträucher und Bäume sollten Sie zum Schutz vor Wind mit einem Pfahl stabilisieren. Er wird an der Westseite der Pflanze – der Hauptwindrichtung – in die Erde gerammt.

Rhododendron wässern
Wie alle immergrünen Pflanzen zeigen auch
Rhododendren erst sehr spät, dass sie unter Wassermangel leiden. Ein typisches Symptom sind die eingerollten Blätter. Warten Sie mit dem Gießen nicht zu lange, denn Trockenschäden wirken bei immergrünen Sträuchern besonders störend und wachsen nur langsam wieder heraus.

Verwelkte Blüten ausputzen
Das Auszupfen welker Blüten und Blätter ist nicht nur wichtig für die Optik, sondern auch für die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Einigen Sorten ist durch intensive Züchtung oder zu starke Düngung die Fähigkeit abhanden gekommen, die verwelkten Blütenblätter selbst abzustoßen. Auf den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich verschiedene schädliche Pilze ansiedeln.

Pflanzzeit für Madonnen-Lilien
Während man die meisten Lilien-Arten erst im September pflanzt, kommt die Madonnen-Lilie (Lilium candidum) bereits im August in die Erde. Sie hat eine etwas längere Entwicklungszeit als andere Lilienarten. Geben Sie der nährstoffhungrigen Schönheit gleich etwas Kompost mit ins Pflanzloch und sorgen Sie dafür, dass der Standort sehr durchlässig ist.

Steppenkerzen pflanzen
Die beste Pflanzzeit für
Steppenkerzen (Eremurus) ist August bis September. Die großen, dekorativen Pflanzen mit den auffallenden Blütensäulen wachsen am besten auf sandigen, trockenen Böden in voller Sonne. Heben Sie ein 20–30 cm tiefes Pflanzloch aus und häufen Sie auf dessen Grund als Dränage einen kleinen Sandhügel auf. Breiten Sie darauf die seesternförmige Knolle aus und verfüllen Sie das Loch mit lockerer Erde.

Pfingstrosen umpflanzen
Pfingstrosen wachsen am liebsten ungestört. Wenn Sie die Frühlingsblüher trotzdem umpflanzen wollen, dann am besten im August. Wichtig ist, dass Sie den Wurzelstock teilen, andernfalls kümmert die Pflanze am neuen Standort vor sich hin und wächst nicht gut an. Setzen Sie die Wurzelstücke so tief in die Erde, dass die Überwinterungsknospen auf den Wurzeln maximal zwei Finger breit mit Erde bedeckt sind. Meist dauert es zwei Jahre, bis die Pflanzen wieder prächtig blühen.

Stauden: Frühlings- und Sommerblüher teilen
Waren Sie mit der Blüte Ihrer Stauden in dieser Saison zufrieden? Wenn die Pflanzen nur spärlich geblüht haben, könnte es daran liegen, dass sie zu alt sind und durch
Teilung verjüngt werden müssen. Ab August können Sie alle bereits verblühten Staudenarten teilen: Graben Sie die Pflanzen aus und teilen Sie das Wurzelwerk mit dem Spaten oder einem scharfen Messer in faustgroße Stücke. Diese setzen Sie am alten Platz oder an einem neuen Standort mit frischer Komposterde wieder ein. Wenn Sie die Pflanzen gleichmäßig feucht halten, wachsen sie bis zum Winter gut ein und blühen im nächsten Jahr wieder üppig.

Abgeknickte Sonnenblumen retten
Die langstieligen
Sonnenblumen sind mit ihren schweren Blütenköpfen anfällig für Windbruch. Wenn Ihre Sonnenblumen beim letzten Gewittersturm umgeknickt wurden, sind sie in den meisten Fällen noch zu retten: Schienen Sie die Bruchstelle mit zwei Bambusstäben und fixieren Sie diese mit Paket-Klebeband. So können die abgeknickten Leitungsbahnen wieder genügend Wasser transportieren – die Sonnenblumen wachsen weiter, als wäre nichts passiert.

Beim Gießen nicht sparsam sein
Der August ist in den meisten Regionen Deutschlands trocken und warm, deshalb sollten Sie Ihre Gartenpflanzen bei Wassermangel gründlich gießen. Seien Sie dabei nicht zu sparsam: Die Pflanzen breiten ihre Wurzeln vor allem dort aus, wo sie feuchte Erde finden. Wenn Sie bei jedem Durchgang intensiv gießen, sickert das Wasser auch in untere Bodenschichten und die Wurzeln wachsen in die Tiefe. So überstehen die Pflanzen kurze Trockenzeiten besser und man muss nur alle paar Tage zur Gießkanne greifen. Faustregel: Je nach Bodenart sollten es 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter sein! Das Wasser gelangt dann etwa 15 bis 30 cm tief in den Boden. Tipp: Wenn Sie einen Spaten in die Erde stechen und diese ein wenig auseinanderdrücken, sehen Sie, wie tief der Boden durchfeuchtet ist. Wichtig: Frisch gesetzte Pflanzen brauchen häufiger Wasser, als gut eingewachsene.

Trockensträuße schneiden
Wer Trockengestecke mag, sollte jetzt aktiv werden. Strohblume (Helichrysum), Edeldistel (Eryngium) und
Kugeldistel (Echinops) schneiden Sie, wenn die Knospen gerade Farbe zu zeigen beginnen. Lavendel und Schleierkraut (Gypsophila) werden kurz nach dem Aufblühen gekappt. Zum Trocknen an einen schattigen, luftigen Ort hängen. Pflanzen mit großen Einzelblüten stecken Sie am besten in ein Stück Maschendraht. Alle anderen kopfüber in Bündeln aufhängen. Vermeiden Sie direkte Sonne, da sie die Farben ausbleicht und die Blüten brüchig macht.

Fadenalgen im Teich bekämpfen
Wenn sich der Teich bei sommerlichen Temperaturen stark aufheizt, wachsen auch die
Fadenalgen. Sie sollten daher jetzt regelmäßig mit einem Rechen die Algen abfischen, damit sich auf dem Teichgrund nicht zu viel Faulschlamm bildet. Sie können sie anschließend entweder kompostieren oder als Mulch unter Bäumen und Sträuchern verwenden.

Nematoden gegen Dickmaulrüssler
Der
Dickmaulrüssler
ist ein nachtaktiver Käfer, der mit Vorliebe die Blätter vieler Zierpflanzen vom Rhododendron bis zur Engelstrompete anfrisst. Gegen die im Boden lebenden Larven können Sie jetzt parasitäre HM-Nematoden ausbringen. Man kann die Nützlinge über Bestellkarten aus dem Fachhandel beziehen und sie werden dann frisch vom Hersteller direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Bringen Sie die Nematoden möglichst umgehend aus, indem Sie sie in abgestandenes, mindestens 18° C warmes Leitungswasser einrühren und mit einer Gießkanne im Wurzelbereich der von den Dickmaulrüsslern geschädigten Pflanzen verteilen.

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